Archiv für Ökosystem

Nord- und Ostsee werden wärmer

Temperaturvergleiche seit 1861 belegen Klimawandel

Typische Mittelmeerfische landen immer öfter in den Netzen von Ostseefischern. Forscher vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) http://www.io-warnemuende.de und von der Technischen Universität Dänemarks http://www.dtu.dk in Kopenhagen, haben deshalb Temperaturdaten aus 140 Jahren mit einander verglichen. Sie wollen feststellen warum Anchovis, Meerbarben und sogar Schwertfische immer häufiger in den nördlichen Gewässern anzutreffen sind. Die seit insgesamt 140 Jahren gemessenen Temperaturen zeigen, dass es einen Anstieg um 1,4 Grad im sommerlichen Oberflächenwasser gibt.

Die Analyse der Daten offenbaren zum einen, dass bereits in den vergangenen Jahrzehnten Klimaschwankungen aufgetreten sind. So konnten die Forscher etwa eine Warm-Periode um 1940-50 ausmachen. „In der Zeit von 1985 bis 2000 ist der Mittelwert der Wassertemperatur in den Monaten Juli bis September um insgesamt 1,4 Grad gestiegen“, erklärt die Forscherin. Damit ist der Anstieg dreimal so hoch wie die vom UNO-Klimabericht prognostizierte globale Erwärmungsrate von 0,03 Grad Celsius pro Jahr. „Auch der UNO-Klimarat hat darauf hingewiesen, dass Europa sich schneller erwärmt als die Erde als Gesamtheit und dass sich der Temperaturanstieg in den vergangenen zwölf Jahren beschleunigte. Unsere Ergebnisse korrespondieren also mit diesen Einschätzungen.“

Die Auswertungen der Langzeitdaten aus Nord- und Ostsee zeigten neben dem ausgeprägten Temperaturanstieg, auch die Zunahme extrem warmer Sommer und ebenso extrem milder Winter. Für das Leben in der Ostsee bedeutet ein solcher Anstieg eine dramatische Änderung der Lebensumstände, da viele Lebewesen an kältere Temperaturen angepasst sind.

In den kommenden hundert Jahren prognostiziert der Weltklimarat eine Veränderung mit bis zu sechs Grad. Da rechnen die Biologen mit einer deutlich veränderten Artenzusammensetzung in der Ostsee.

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Sonne schadet der Haut – immer mehr Hautkrebs

Erhöhtes Hautkrebs-Risiko durch Sonnenbrand
Hautärzte sind besorgt: Immer mehr und immer jüngere Menschen haben
Hautkrebs. Es gibt heute schon Teeager, die am Melanom, = schwarzer
Hautkrebs, sterben.
Eine Ursache: Unsere Großeltern waren noch
nicht so sonnenhungrig wie wir, lagen nicht stundenlang in der Sonne. Einziger Sonnenbrand auf Baby- oder Kinderhaut kann ausreichen, um 15 bis 30 Jahre später Hautkrebs
zu bekommen!
Gefährdet sind alle Menschen mit vielen Pigmentflecken . Wer mehr als 40 Flecken auf der Haut hat, besitzt ein deutliche höheres Risiko, das besonders gefährliche
Melanom zu entwickeln. Bei
Hautveränderungen soll man unbedingt zum Hautarzt gehen.
Kinder brauchen besonderen Schutz:
Kinder sollten niemals unbedeckt der prallen Sonne ausgesetzt werden:
Sonnenbrillen, Sonnenhüte, leichte Blusen und Hosen aus Baumwolle oder
Leinen sind da gut. aber Vorsicht: Werden die Stoffe naß, lassen auch sie
viele Strahlen durch.
Mineralischer Sonnenschutz ist besser !
Sonnenschutzmittel mit mineralischen Lichtschutzfiltern sind nach
Erkenntnissen der Zeitschrift „Öko-Test“ eine gute Alternative zu
Produkten mit chemischen Filtern. Die 5 besten von 30 im Auftrag des
Verbrauchermagazins untersuchten Cremes, Lotionen und Sprays
enthielten ausschließlich mineralische Lichtschutzfilter. Diese
Sonnenschutzmittel wirken zudem sofort nach dem Auftragen, während
Produkte mit chemischen Filtern eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad
aufgetragen werden müssten.

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